18 März 2010 - 20:30

Der Prediger des Teheraner Freitagsgebetes sagte: "Das iranische Volk zeigte bei der Heldentat des Fußmarschs am Mittwoch, dem 30 Dezember, dass es den Islam scharfsinnig gewählt hat. "

Hodschat ol Eslam Kazem Seddighi, der heutige Prediger des Teheraner Freitagsgebetes rief die Ereignisse am Aschura-Tag in Teheran in Erinnerung und hob hervor: "Dieses Vorfall hat die islamfeindliche Natur der Aufrührer ans Tageslicht gebracht." Hodschat ol Eslam Seddighi deutet dann auf den Trend der Unruhen nach den Präsidentschaftswahlen hin und sagte: "Die Unruhestifter verletzten durch die Schmähung des Bildes von Imam Khomeini und Parolen gegen den Grundsatz der Machtbefugnis des Islamischen Rechtsgelehrten die Staatsordnung und die Verfassung und nahmen durch die Entehrung des Aschura von Imam Hossein die islamische Gesinnung und die Staatsordnung zum Ziel." Der Prediger des Teheraner Freitagsgebetes betonte ferner: "Die islamische Gesinnung der iranischen Bürger stellt ihre Identität, Nationalität und Natur dar." Seddighi legte dann die Stellung der Machtbefugnis des Islamischen Rechtsgelehrten im Islam dar und hob hervor: "Im Verlauf des Bestehens der IRI hat die Machtbefugnis des Islamischen Rechtsgelehrten das Sinnbild der Stärke Irans dargestellt und das iranische Volk erkennt den Islam ohne Machtbefugnis des Islamischen Rechtsgelehrten nicht an." Der Prediger des Teheraner Freitagsgebetes deutet in einem weiteren Teil seiner Rede auf die Schmähung von Ayatollah Seyyed Ali Sistani, des befugten Rechtsgelehrten der irakischen Schiiten durch den Freitagsimam von Riad hin und unterstrich, dass der Ursprung dieses Vorgehens mit dem der Schmähung der Machtbefugnis des Islamischen Rechtsgelehrten in Iran übereinstimmt, aber diese Aktionen haben keine Wirkung auf die Würde und Stellung der befugten Rechtsgelehrten der Schia."